Stellen Sie sich eine hoch aufragende vertikale Struktur vor, die vor üppigem Grün und lebendigem Leben nur so strotzt. Während Hydrokulturtürme eine effiziente, wassersparende Anbautechnologie darstellen, die in der Lage ist, über 200 Arten von Früchten und Gemüse anzubauen, sind bestimmte Nutzpflanzen für diese vertikale Anbaumethode ungeeignet. Dieser Artikel untersucht die Einschränkungen von turmbasierten Hydrokultursystemen, um Anbauern zu helfen, ihre Pflanzstrategien zu optimieren.
Hydrokulturtürme verwenden ein Nährlösungsumlaufsystem, um Pflanzen vertikal ohne Erde anzubauen. Diese erdfreie Anbautechnik setzt die Pflanzenwurzeln Nährstoffreichen Wasserlösungen oder periodischem Besprühen aus, um essentielle Feuchtigkeit und Nährstoffe zu liefern. Im Vergleich zum traditionellen Anbau in Erde bieten Hydrokulturtürme mehrere Vorteile:
Trotz dieser Vorteile gedeihen bestimmte Pflanzentypen in Turmsystemen im Allgemeinen schlecht:
Wurzelgemüse wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Maniok, Yamswurzeln, Meerrettich, Pastinaken, Taro, Daikon-Rettich, Steckrüben, Haferwurzel, Topinambur, Ingwer und Kurkuma erweisen sich typischerweise als inkompatibel mit Turmsystemen. Diese Pflanzen benötigen Erde, damit sich ihre essbaren Speicherorgane richtig entwickeln können.
Wesentliche Einschränkungen:
Obwohl Rote Bete hydroponisch angebaut werden kann, ergeben sie oft kleinere, unförmige Wurzeln und werden für Turmsysteme nicht empfohlen.
Ausnahme: Kohlrabi (ein Stängelgemüse) passt sich gut an Hydrokulturtürme an.
Zwiebelbildende Allium-Arten wie Knoblauch und Zwiebeln schneiden in Turmsystemen aufgrund ihrer verlängerten Wachstumszyklen und spezifischen Bodenvoraussetzungen für eine ordnungsgemäße Zwiebelentwicklung im Allgemeinen schlechter ab.
Wesentliche Einschränkungen:
Ausnahmen: Schalotten, Schnittlauch und Lauch gedeihen ausreichend, da sich ihre essbaren Teile über der Erde entwickeln.
Ericaceen- und Rosaceen-Pflanzen, darunter Blaubeeren, Preiselbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, Himbeeren und Boysenbeeren, benötigen mehr Platz und Zeit als Türme bieten können, um eine ordnungsgemäße Wurzel- und Kronenbildung zu gewährleisten.
Wesentliche Einschränkungen:
Offensichtliche Kandidaten wie Kokosnuss-, Mango-, Apfel-, Orangen- und Zitronenbäume benötigen erheblichen Platz und tiefen Boden für eine ordnungsgemäße Verankerung und Fruchtproduktion, was sie völlig inkompatibel mit Turmsystemen macht.
Praktische Überlegungen
Anbauer sollten bei der Auswahl von Nutzpflanzen für Turmsysteme gesunden Menschenverstand walten lassen. Tropische Früchte, Nüsse und große Fruchtpflanzen, die bestimmte Klimazonen und ausgedehnte Wurzelzonen erfordern, übersteigen eindeutig die Fähigkeiten vertikaler Hydrokultureinrichtungen.
Der Begriff „Hydrokultur-Turm“ umfasst verschiedene vertikale Anbautechniken, einschließlich Aeroponik, da beide Methoden im Wesentlichen erdfreie Anbauansätze darstellen.